Bratwürste
Eine tolle Alternative zu abgepackten Grillwürsteln aus frischem Fleisch, guten Gewürzen und echter Handarbeit. Ohne Geschmacksvertärker oder Zusatzstoffe, die nichts drinnen verloren haben und dir bei Histaminintoleranz nur Probleme machen.

Infos
Zutaten
Für die Bratwürste
- 600 g mageres Schweinefleisch(z.B. Schulter)
- 400 g Bauchfleisch
- 20 g unjodiertes Salz
- 1 g Pfeffer
- 1 Prise Muskatnuss(alternativ Macis)
- 6 g frischen Knoblauch(alternativ Knoblauchpulver - oft besser verträglich)
- 2 TL Majoran
Zubereitung
1.
Bratwürstel herstellen
Schneide das Fleisch in kleine Stücke und faschiere sie zuerst mit der mittleren Scheibe und anschließend nochmals mit der feinen Scheibe vom Fleischwolf.
Gib das Salz, den Pfeffer, die Muskatnuss und den Majoran dazu und presse anschließend noch den Knoblauch dazu.
Verknete alles, am besten mit den Händen, solange, bis das Brät schön fein und streichfähig ist. Stelle es bis zur Weiterverarbeitung in den Kühlschrank, damit es durchziehen kann.
Gib die Wursthaut in eine Schüssel mit Wasser und lass sie ein paar Minuten einweichen. Ich verwende am liebsten Tierdärme, da sie natürlich sind und man sie mitessen kann. Alternativ gibt es künstliche Wursthaut, die man aber vor dem Verzehr entfernen sollte.
Montiere das Wurstfüllhorn auf deinen Fleischwolf und ziehe die jetzt weiche Wursthaut schön vorsichtig drüber. Du kannst sie so lange auffädeln, bis kein Platz mehr ist. Lass ein kleines Stück herunterhängen und schneide sie danach ab.
Gib jetzt eine kleine Portion vom Wurstbrät in den Fleischwolf und schalte die Küchenmaschine auf langsamer Stufe ein, sodass die Luft entweichen kann. Wenn du siehst, dass das Wurstbrät herauskommt, binde die Wursthaut ab und fülle jetzt vorsichtig das Brät in die Wursthaut.
Wichtig ist, dass du langsam arbeitest und die Haut nicht zu prall anfüllst, sonst reißt sie ein.
Bei der gewünschten Länge schaltest du die Küchenmaschine aus und drehst das Würstel im Uhrzeigersinn ein. Danach füllst du das nächste Würste und wiederholst die Schritte solange, bis das Wurstbrät aufgebraucht ist.
Du kannst die Würstel gleich in der Pfanne braten, auf den Grill legen oder in Wasser kochen. Du kannst sie aber auch auf Vorrat einfrieren.
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